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Rufnummernmitnahme

Sie möchten ihren Vertrag wechseln, aber weiterhin beruflich erreichbar bleiben und keinen Wirrwar mit unzähligen Telefonnummern haben -
es gibt viele gute Gründe, seine alte Handynummer zu behalten.

Deshalb möchten wir Ihnen hier in wenigen Schritten zeigen, wie diese Rufnummernportierung funktioniert.

Wann kann eine Nummer portiert werden?

Bei Laufzeitverträgen ist eine Rufnummern-Portierung nur zum Ende des bestehenden Vertragsverhältnisses möglich (Kündigungsbestätigung muss vorliegen). Bitte beachten Sie, dass wir nur Portierungen abwickeln können, welche innerhalb der nächsten 4 Wochen durchführbar sind!

Bei Prepaidkarten jedoch ist eine Übernahme grundlegend immer möglich, sofern dem Anbieter eine Verzichtserklärung oder eine Kündigung vorliegt

Ein Antrag zur Übernahme der Rufnummer muss bei dem Anbieter frühestens 4 Wochen vor, spätestens jedoch 4 Wochen nach Vertragsende gestellt werden. Der bestehende Vertrag muss gekündigt werden, da Laufzeitverträge in der Regel automatisch verlängert werden.

Wie kündigt man einen bestehenden Vertrag richtig?

Der bestehende Mobilfunkvertrag muss in der Regel drei Monate, rechtzeitig vor Ablauf der Vertragslaufzeit, schriftlich gekündigt werden. So können Sie Ihren Handyvertrag kündigen. (http://www.getmobile.de kuendigung.html) Nach ordnungsgemäßer Kündigung kann die Rufnummer zum Ende der Vertragslaufzeit übernommen werden. Die Rufnummer wird mindestens weitere 30 Tage nach Vertragsende vom Anbieter für eine Übernahme zur Verfügung gestellt.

Prepaidkunden müssen wiederum zur Übernahme Ihrer Rufnummer bei Ihrem bisherigen Mobilfunkanbieter eine Verzichtserklärung sowie ein Kündigung einreichen, damit der Rufnummernübernahme stattgegeben werden kann.

Die wichtigsten Verzichtserklärungen finden Sie hier zum Download als PDF:

Wie portiert man seine Mobilfunknummer?

Nach Kündigungbestätigung/Verzichtserklärung erhalten Sie eine schriftliche Kündigungsbestätigung von Ihrem bisherigen Mobilfunkanbieter. Mit dieser Kündigungsbestätigung kann bei dem neuen Anbieter ein Vertrag abgeschlossen und gleichzeitig die Rufnummernportierung beauftragt werden.

Achtung: Sämtliche Kundendaten müssen mit den Daten des Altvertrags übereinstimmen.

Nach erfolgreicher Genehmigung erhalten Sie eine neue Simkarte zugesandt.

Welche Kosten entstehen, wenn man eine Rufnummer portiert?

Im Regelfall werden Kosten in Höhe von ca. 25,- EUR durch das "Wegziehen" der Rufnummer vom bisherigen Anbieter verursacht. Der neue Anbieter verlangt meist keine zusätzlichen Kosten. In manchen Fällen erhalten Kunden sogar eine "Entschädigung" für die Kosten der Portierung, beispielsweise in Form von Gesprächsguthaben bei dem neuen Anbieter.

Netzanbieter (Altanbieter)    

Telekom

24,95 €

(einmalige Kosten)

Vodafone

24,95 €

(einmalige Kosten)

E-Plus/Base

24,95 €

(einmalige Kosten)

o2

25,00 €

(einmalige Kosten)

Service Provider (Altanbieter)    

Mobilcom-debitel

29,95 €

(einmalige Kosten)

Talkline

29,95 €

(einmalige Kosten)

Telco

29,95 €

(einmalige Kosten)

The Phone House

29,95 €

(einmalige Kosten)

Victorvox

29,95 €

(einmalige Kosten)

Sonstige Provider (Altanbieter)    

Alice Mobile

25,00 €

(einmalige Kosten)

Base

24,95 €

(einmalige Kosten)

congstar

25,00 €

(einmalige Kosten)

simply

24,95 €

(einmalige Kosten)

Fonic

25,00 €

(einmalige Kosten)

simyo

25,60 €

(einmalige Kosten)

BILDmobil

24,95 €

(einmalige Kosten)

igge + co

29,95 €

(einmalige Kosten)

smobil

25,00 €

(einmalige Kosten)

.blaude

24,95 €

(einmalige Kosten)

klarmobil.de

24,95 €

(einmalige Kosten)

solomo

25,00 €

(einmalige Kosten)

callmobile

24,95 €

(einmalige Kosten)

MedionMOBILE (Aldi Talk)

24,99 €

(einmalige Kosten)

Tchibo

25,00 €

(einmalige Kosten)

Welche Unterlagen werden benötigt?

Neben der Kündigungsbestätigung Ihres alten Mobilfunkvertrages wird ein Auftrag zur Rufnummernportierung benötigt. Dieser ist meist Bestandteil des Antragsformulares, kann aber hier auch separat eingesehen werden.

Wann ist keine Rufnummernmitnahme möglich?

Es sind keine anbieterinternen Rufnummernmitnahmen möglich, da dies als "Vertragsverlängerung" gehandhabt wird. Das heißt, Sie müssen den Anbieter (z.B. mobilcom Debitel, Vodafone, T-Mobile, E-Plus (Base), o2) wechseln, um Ihre Rufnummer portieren zu können, andernfalls betrachtet der Mobilfunkanbieter es als Vertragsverlängerung.

Hier ein Beispiel: Sie sind bei o2 und wollen vom o2o in den o2 Blue wechseln: Dies ist nicht möglich, da Sie beim gleichen Anbieter verbleiben und lediglich den Tarif wechseln möchten.

Sie haben einen mobilcom debitel Vertrag im Telekom Netz, und möchten einen Vertrag bei der Telekom direkt abschließen: Ja, hier können Sie eine Rufnummernportierung vornehmen, denn der Anbieter, von dem Sie Ihre monatlichen Rechnungen erhalten, wechselt.

Wie lange dauert die Mitnahme einer Rufnummer?

Zwischen Ablauf Ihres alten Vertrages und Freischaltung des neuen Vertrages können - auch bei rechtzeitiger Bestellung - bis zu 10 Werktage vergehen. Im Regelfall und ohne Komplikationen ist eine Rufnummernübernahme jedoch in 2-4 Werktagen bestätigt.

Alle Voraussetzungen erfüllt?

Dann geben Sie einfach bei Ihrer Bestellung an, dass Sie die Rufnummer portieren möchten, und senden Sie uns per E-Mail, Fax oder Post die Kündigungsbestätigung oder Verzichtserklärung zu. Wir kümmern uns um den Rest.